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Am 1. August 2026 startet das zweijährige Forschungsprojekt „Klassismus im Alltag von Grundsicherungsbeziehenden“, gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Francis Seeck; beteiligt sind außerdem eine wissenschaftliche Mitarbeiter*in und eine studentische Mitarbeiter*in.
Das Projekt untersucht, wie Grundsicherungsbeziehende Klassismus im Alltag erfahren und bearbeiten. Im Zentrum steht eine Perspektive „von unten“, die Grundsicherungsbeziehende als Expert*innen ihrer Lebenslagen ernst nimmt. Methodisch ist das Forschungsprojekt qualitativ-rekonstruktiv angelegt, mit problemzentrierten Interviews, Fokusgruppen und partizipativen Workshops.
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Ich freue mich, dass die Bundeszentrale für politische Bildung die Handreichung „Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus“ veröffentlicht hat, die ich wissenschaftlich begutachten durfte. Sie bietet eine fundierte Einführung und praxisnahe Methoden für die Bildungsarbeit.
In: Intersektionale Pädagogik – Grundbegriffe und Felder. Transcript: Bielefeld. (open-access)
Zum Beitrag: Kinderarmut und Klassismus – eine vergessene Diskriminierungsdimension
KuBi - Magazin für kulturelle Bildung

Folge 1: Die vergessene Diskriminierungsform - Klassismusforschung im Aufbruch
Folge 2: Wohnungslosigkeit nimmt zu! – Was kann Klassismusforschung dagegen tun?
Folge 3: Klassismuskritik und Bildungsgerechtigkeit
Folge 4: Podiumsdiskussion: Queerfeministische Impulse für eine intersektionale Klassismusforschung
Folge 5: Klassismus in der Jugendhilfe – und wie Klassismus sich in Körpern einschreibt
Folge 6: Klassistische Zumutungen der Bürgergeldreform Audioreportage Klassismusforschung

Die JoDDiD Forschungsstelle der TU Dresden und ich haben ein Kartenset konzipiert, um Klassismus in der politischen Bildung zu thematisieren.
Weitere Infos: Kartenset Nr. 8 — Wann wird Klassismus sichtbar
Zum Bastelbogen: Kartenset 8 Klassismuskritik