Solidarisch gegen Klassismus - Sammelband


Brigitte Theißl und ich geben einen Sammelband zu dem Thema Klassimus/Soziale Ungleichheit heraus. Klassismus, also Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft, wird aktuell im deutschsprachigen Raum breit diskutiert. Dies passiert jedoch überwiegend in Theoriebänden und biografischen Erzählungen - mit unserem Sammelband schließen wir eine Lücke und widmen uns der politischen Praxis, den konkreten Strategien solidarischen Handelns.

 

Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen

Klassismus bedeutet Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausbeutung aufgrund der Klasse. Klassismus richtet sich gegen Angehörige der Arbeiter_innen- und Armutsklasse, betroffen sind unter anderem erwerbslose, einkommensarme und wohnungslose Menschen und Arbeiter*innenkinder. Obwohl viele Menschen Klassismus-Erfahrungen machen, bleibt die Diskriminierungsform oft unbenannt.

In ‚Solidarisch gegen Klassismus’ diskutieren Aktivist*innen, Kulturarbeiter*innen und Forscher*innen in 25 Beiträgen, wie ein Kampf gegen Klassismus aussehen kann. Sie analysieren klassistische Strukturen, entwerfen Strategien solidarischen Handelns und bauen Räume des Widerstands auf. 

Weitere Infos folgen in Kürze! Der Sammelband erscheint vorraussichtlich im Herbst 2020.